Goji-Beeren – Info

Die getrockneten Beeren werden roh oder auch gekocht gegessen. Sie schmecken süß, fast wie eine Mischung aus Cranberrys und Kirschen. Man kann sie beispielsweise als „Glückszutat“ in ein Müsli, einen Obstsalat, einen Früchtequark rühren oder auch als Snack einfach nebenbei essen.

Mit Goji-Beeren erschließen wir uns ein großes Potential an Vitalstoffen, zum Beispiel Vitamin A, B1, B2 und C. Enthaltene Minerale sind Eisen, Kupfer, Nickel, Chrom, Magnesium, Kalzium, Natrium, Kalium und Aminosäuren.

Goji – eine Verwandte der Tomate

goji-beeren-rohGoji oder Wolfberry ist der englische Name für eine Pflanze, die vermutlich aus Fernost stammt, aber seit Jahrhunderten in Südeuropa, seit einer Weile auch in Mitteleuropa, heimisch ist und hier auch wild wächst: als Gemeiner Bocksdorn oder auch Lycium barbarum.

Als Nachtschattengewächs ist der Gemeine Bocksdorn einerseits mit Kartoffel und Tomate verwandt, andererseits mit der Tollkirsche. Das hat seinen Beeren den schwer zu tilgenden Ruf eingetragen, giftig zu sein. Eine Weile glaubte man das ja auch von der Kartoffel. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fasste erst kürzlich (2012) die vorliegenden Erkenntnisse folgendermaßen zusammen:

Gojibeeren … werden seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen Medizin als Arzneidroge genutzt. Bisher sind keine Vergiftungsfälle bekannt geworden. In den wenigen verfügbaren Berichten über Humanstudien mit Gojibeeren-Saft … finden sich keine Hinweise auf schädliche Wirkungen … Entgegen früherer Angaben kommen Tropanalkaloide in Gojibeeren, sofern sie nicht durch Beeren anderer Lycium-Spezies verunreinigt sind, allenfalls in toxikologisch nicht relevanten Mengen vor.“

Goji für den Garten

Goji, der Gemeine Bocksdorn, ist ein sommergrüner Strauch, der bis vier Meter hoch werden kann und geringe Bodenansprüche stellt. Sogar mit steinigen Böden kommt er gut zurecht. Er ist trockenheits- und hitzeresistent, aber auch extrem winterfest und stadtklimageeignet. Idealer Standort ist der Garten oder – in ausreichend großen Kübeln – der Balkon oder die Terrasse. Als Zimmerpflanze ist Goji ungeeignet. Goji-Pflanzen zum Selbsternten:
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Sanft älter werden mit Goji

In den regionalen Kultivierungsgebieten gedeiht Goji unter natürlichen Bedingungen, sofern der Boden arm an Schwermetallen ist. Wegen der starken Nachfrage entstehen immer mehr Anbaugebiete in Europa, so etwa in der Schweiz. Noch aber stammen fast alle im Handel angebotenen Früchte aus der chinesischen Provinz Ningxia. Sie kommen damit dem Volk der Hui zugute, einer anerkannten Minderheit mit ca. zehn Millionen Angehörigen mit eigener Sprache und Kultur. Nach der Ernte werden die Beeren behutsam behandelt und in der Sonne getrocknet. Man legt besonderen Wert darauf, dass alle wichtigen Inhaltsstoffe auch enthalten bleiben. Unter den Hui hat der Verzehr von Goji-Beeren eine lange Tradition. Er gilt unter anderem als Grund für das ungewöhnlich hohe durchschnittliche Lebensalter dieser Minderheit.

Goji-Saft – am besten bio

Für unseren Goji-Saft werden die reifen Beeren direkt nach der Ernte kalt gepresst und abgefüllt. Bei der aufwändigen Herstellung wird darauf geachtet, dass alle wichtigen Nährstoffe der Beeren erhalten bleiben. Guter Saft wird ohne Konservierungsstoffe abgefüllt. Achten sollte man beim Kauf von Goji-Saft auch darauf, dass die Beeren aus biologischem Anbau stammen und keine Schadstoffe enthalten. Goji-Saft schmeckt süßlich fruchtig.
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Goji-Beeren aus Wildsammlung, Tibet oder dem Himalaya sind ein Marketing-Märchen.

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Lesetipp

Goji Buch
„Goji – die ultimative Superfrucht mit dem großen Nährstoffprofil“

Die Autoren zeigen die vielfältigen Anwendungen dieses fruchtigen „Allround-Talents“ in den Bereichen Gesundheit und Ernährung auf.